Der österreichische Künstler und Filmautor Edgar Honetschläger ist seit Jahren zwischen Österreich und Italien für seine Initiative GoBugsGo aktiv. 2018 gegründet, erwirbt diese NGO im Kollektiv Land und errichtet Non-Human Zones, um für Insekten notwendigen Lebensraum zu erhalten. GoBugsGo bedeutet eine Erweiterung der künstlerischen Praxis im 21. Jahrhundert. Sie greift in die Gesellschaft ein, indem sie „Nicht-Intervention“ propagiert. Der Künstler formt nichts, er sucht die Dichotomie Natur/Kultur aufzulösen und beugt sich einem Kollektiv.
Honetschläger ist aber auch den Formen der Kunst des 20. Jahrhunderts treu geblieben. Sein neues Buch Visiting Cy entstand aus einem wochenlangen, einsamen Aufenthalt im Atelier Cy Twomblys in Gaeta nördlich von Neapel. Die Architektur des alten Hauses, das blaue Licht vom Meer, der in Terrassen angelegte Garten, die stete Präsenz des längst verstorbenen Künstlers in seinem Atelier sind Inspirationsquellen, die Honetschläger langsam für sich zu nutzen beginnt.
Es entstehen über 400 Blätter in verschiedensten malerischen und zeichnerischen Techniken, in denen er sich mit dem künstlerischen Genie Twomblys und dem Genius loci gleichermaßen auseinandersetzt. Mit einem sehr persönlichen, das eigene Tun beobachtenden und reflektierenden Text begleitet Honetschläger seine Auswahl aus diesem Konvolut. Leser:innen und Betrachter:innen werden Zeug:innen seines inneren, an den imaginären Gastgeber gerichteten Monologs.
Der österreichische Künstler und Filmautor Edgar Honetschläger ist seit Jahren zwischen Österreich und Italien für seine Initiative GoBugsGo aktiv. 2018 gegründet, erwirbt diese NGO im Kollektiv Land und errichtet Non-Human Zones, um für Insekten notwendigen Lebensraum zu erhalten. GoBugsGo bedeutet eine Erweiterung der künstlerischen Praxis im 21. Jahrhundert. Sie greift in die Gesellschaft ein, indem sie „Nicht-Intervention“ propagiert. Der Künstler formt nichts, er sucht die Dichotomie Natur/Kultur aufzulösen und beugt sich einem Kollektiv.
Honetschläger ist aber auch den Formen der Kunst des 20. Jahrhunderts treu geblieben. Sein neues Buch Visiting Cy entstand aus einem wochenlangen, einsamen Aufenthalt im Atelier Cy Twomblys in Gaeta nördlich von Neapel. Die Architektur des alten Hauses, das blaue Licht vom Meer, der in Terrassen angelegte Garten, die stete Präsenz des längst verstorbenen Künstlers in seinem Atelier sind Inspirationsquellen, die Honetschläger langsam für sich zu nutzen beginnt.
Es entstehen über 400 Blätter in verschiedensten malerischen und zeichnerischen Techniken, in denen er sich mit dem künstlerischen Genie Twomblys und dem Genius loci gleichermaßen auseinandersetzt. Mit einem sehr persönlichen, das eigene Tun beobachtenden und reflektierenden Text begleitet Honetschläger seine Auswahl aus diesem Konvolut. Leser:innen und Betrachter:innen werden Zeug:innen seines inneren, an den imaginären Gastgeber gerichteten Monologs.


