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DORIS SCHMID. PROJEKTIONEN

DORIS SCHMID. PROJEKTIONEN

Doris Schmid

Mit Klaus W. Eisenlohr, Katharina Klement, Klaus Merz, Jürgen Palmtag und Thomas Peter

Deutsch/Englisch, 192 Seiten, 21 x 24 cm, zahlreiche Abbildungen in Farbe, gebunden

März 2017

ISBN 978-3-903172-02-9

€ 36,00 [A]

€ 35,00 [D]

„Was ich sehe, daran erinnere ich mich“. Doris Schmid arbeitet mit zeitbasierten Medien: Video, Film und Fotografie. Mit PROJEKTIONEN erscheint die erste umfassende Publikation zu ihrem Werk, ergänzt mit Text- und Bildbeiträgen von KünstlerInnen und MusikerInnen. In ihren Arbeiten setzt sie sich mit Fragen von Raum und Zeit auseinander, erschließt Erinnerungsräume und verschränkt dabei Real- und Filmraum, Gegenwart und Vergangenheit, das Reisen im Realraum und in der Projektion ineinander. In Videoarbeiten verwendet Schmid die Technik der Projektion auf vielfältige Weise: Sie filmt unterwegs, aus fahrenden Autos und Zügen, und filmt im Fahren wiederum die Projektionen solcher Aufnahmen, sie projiziert Filme auf Körper und Landschaften und realisiert Bühnenprojektionen für Konzerte.

Das im Bildteil für das Medium Buch adaptierte filmische Verfahren der Montage spiegelt den Charakter von Schmids Arbeiten: Videostills, Fotografien und Ausstellungsansichten sind in sorgfältig aufeinander abgestimmten Bildstrecken zu assoziativ funktionierenden Themengruppen gefügt. Herausgelöst aus dem ursprünglichen Kontext eröffnen sie neue Geschichten. Neben einem ausführlichen Gespräch mit dem Kurator und Filmemacher Klaus W. Eisenlohr realisierten drei musikalische Weggefährten, Katharina Klement, Jürgen Palmtag und Thomas Peter, je einen künstlerischen Beitrag zum Dialog zwischen Bild und Ton. Ein fotografisch-literarisches Projekt mit dem Schweizer Schriftsteller Klaus Merz vervollständigt das Buch: Doris Schmid fotografiert seit 1995 täglich ein „Bild des Tages“ als Gedächtnismanifestation. Aus den jährlich 365 Bildern wurde jeweils eine Fotografie pro Jahr ausgesucht (2005–2015), die Merz als Ausgangspunkt für zehn kurze literarische Texte nahm.

Doris Schmid (* in der Schweiz) lebt in Berlin. Ausstellungen, Screenings, Videofestivals, Projekte mit MusikerInnen. Preise (u.a. Film- und Videotage Basel, Förderpreis Neue Aargauer Bank, shiftFestival elektronischer Künste Basel), Atelierstipendien in Wien, Berlin, Paris und Nairs.